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Die private Rentenversicherung ist bei monatlicher Rentenzahlung
eine Spekulation auf ein langes Leben, denn der Versicherer zahlt
ein Leben lang. Im Gegensatz zur Lebensversicherung bietet die Rentenversicherung
keinen Hinterbliebenenschutz im Todesfall - sie eignet sich eher
für Alleinstehende, die eine steuerbegünstigte zusätzliche
private Rente aufbauen wollen.
Zwar werden die Beiträge überwiegend in festverzinsliche
Wertpapiere angelegt, doch ist die Rendite durch die zusätzliche
Gewinnbeteiligung in der Regel höher als die garantierte Verzinsung. Nach Einschätzung der Dresdner Bank ist die private
Rentenversicherung für konservative Anleger interessant, die
keinen Hinterbliebenenschutz aufbauen müssen.
Anleger können bei der privaten Rentenversicherung auch eine
einmalige Auszahlung wählen, verlieren dann aber die staatliche
Förderung. Ein 30-Jähriger, der 30 Jahre lang monatlich 150 Euro spart,
erhält nach Ablauf der Frist rund 140.000 Euro.
Nach Berechnungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft
ergäbe sich daraus alternativ eine monatliche Rente in Höhe
von 1.265 Euro, wenn man eine Durchschnittsrendite von sieben Prozent
unterstellt.
Ältere Menschen wählen häufig eine Leibrente: Sie
zahlen zum Beispiel einmalig 50.000 Euro ein und erhalten daraus
ab dem Folgemonat (oder zu Rentenbeginn) eine daraus finanzierte
Rente. Für eine sofortige Leibrente in Höhe von 1.000
Euro müsste ein 65-Jähriger allerdings schon 180.000 Euro
hinblättern.
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